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Rattus norvegicus
Geschlechtsreife mit 3-4 Monaten. Weibchen bringen jährlich 3-6 Würfe mit je 8-10 Jungtieren zur Welt. Lebenserwartung typischerweise 1-2 Jahre. Unter idealen Bedingungen kann ein einzelnes Paar theoretisch Tausende Nachkommen pro Jahr erzeugen.
Allesfressende Aasfresser, die Fleisch, Fisch und Getreide bevorzugen. Benötigen täglich etwa 30 g Nahrung und 60 ml Wasser. Sie fressen fast alles, einschließlich Seife, Leder und andere Ratten. Bekannt dafür, Bleirohre durchzunagen, um an Wasser zu gelangen.
Grabende Art, die im Boden nistet. Sie legt unter Betonplatten, Schuppen, Müllhaufen und Fundamenten ausgedehnte Bausysteme an. Im Gegensatz zur Hausratte bevorzugt sie Bodenniveau und Keller. Die Nester sind mit zerfetzten Materialien ausgekleidet.
Kapselförmiger Kot, etwa 20 mm lang mit stumpfen Enden. Frischer Kot ist dunkel und feucht; älterer wird grau und trocken. Eine einzelne Ratte produziert täglich 40-50 Kotpellets.
Zahnspuren an Holz, Kunststoff, Kabeln und sogar Rohren. Frische Nagespuren sind hell, ältere dunkeln mit der Zeit nach. Können Beton und Blei durchnagen.
Löcher mit 7-10 cm Durchmesser unter Betonplatten, Schuppen, Kompostern und entlang von Fundamenten. Achten Sie auf frisch ausgeworfene Erde oder ausgetretene Eingänge.
Dunkle, fettige Schmierspuren entlang Wänden und Laufwegen, an denen Ratten wiederholt entlanglaufen. Ihr öliges Fell hinterlässt Rückstände auf Oberflächen.
Kratz-, Quiek- und Nagegeräusche in Wänden, unter Böden oder in Decken, vor allem nachts.
In staubigen Bereichen nach vierzehigen Vorderpfoten und fünfzehigen Hinterpfoten suchen, dazwischen Schleifspuren des Schwanzes.
In allen Provinzen außer Alberta zu finden, das ein konsequentes Bekämpfungsprogramm durchführt und seit 1950 rattenfrei ist. Am häufigsten in urbanen Zentren, insbesondere Toronto, Montreal und Vancouver.
Ganzjährig aktiv. Der Innenraumbefall erreicht im Herbst seinen Höhepunkt, wenn die Temperaturen sinken und draußen weniger Nahrung verfügbar ist. Hauptsächlich nachtaktiv. Bleibt in der Regel innerhalb von 30-50 m vom Nest.
Die Rattenbekämpfung erfordert einen integrierten Ansatz: Inspektion zur Identifizierung von Eintrittsstellen und Unterschlupf, Exklusion zur Versiegelung der Zugänge, Hygieneempfehlungen und strategische Platzierung manipulationssicherer Köderstationen oder Fallen. Ratten sind neophob (scheuen neue Objekte), weshalb fachliche Expertise für eine wirksame Platzierung unerlässlich ist.
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