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Scutigera coleoptrata
Langlebige Räuber, die 3-7 Jahre alt werden. Die Larven schlüpfen mit nur 4 Beinpaaren und gewinnen mit jeder Häutung weitere Segmente hinzu (Anamorphose), bis sie als Adulte 15 Paare erreichen.
Aktive nachtaktive Jäger, die Spinnen, Bettwanzen, Silberfischchen, Larven der Teppichkäfer, Kakerlaken und andere kleine Gliederfüßer erbeuten. Mit Geschwindigkeit und giftigen Kieferfüßen ergreifen sie ihre Beute.
Sie benötigen hohe Luftfeuchtigkeit zum Überleben. Sie kommen in feuchten Kellern, Bädern, Kriechräumen und unter Spülen vor. Anders als Gartenhundertfüßer sind sie an die Jagd auf vertikalen Flächen angepasst und klettern problemlos an Wänden.
Meist nachts zu beobachten, wenn sie mit hoher Geschwindigkeit über Böden oder Wände laufen. Die markant langen Beine machen sie unverwechselbar.
Werden sie regelmäßig in Bädern, Kellern oder an Bodenabläufen entdeckt, deutet dies sowohl auf Feuchtigkeitsprobleme als auch auf Beuteverfügbarkeit hin.
Das Vorkommen von Spinnenläufern signalisiert oft Populationen ihrer Beute: Spinnen, Silberfischchen oder andere Insekten, von denen sie sich ernähren.
Spinnenläufer können bei Bedrohung Beine abwerfen. Lange, dünne Beinsegmente können auf ihr Vorhandensein hindeuten.
Im gesamten Süden Kanadas etabliert. Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, heute in beheizten Gebäuden in ganz Nordamerika verbreitet.
Innen ganzjährig aktiv. Während feuchter Sommermonate und bei der Suche nach Unterschlupf im Herbst auffälliger. Nachtaktiv — meist nachts zu sehen.
Spinnenläufer sind zwar nützliche Räuber, dennoch zielt der wiederkehrende Service sowohl auf sie als auch auf ihre Beute ab. Mit dem Wegfall der Nahrungsquelle (Spinnen, Silberfischchen usw.) gehen die Spinnenläuferpopulationen auf natürliche Weise zurück. Die Behandlung umfasst zudem Empfehlungen zum Feuchtigkeitsmanagement.
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