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Boisea trivittata
Überwintern als Adulte an geschützten Stellen. Erscheinen im Frühjahr, um sich von gefallenen Ahornsamen zu ernähren und zu paaren. Zwei Generationen pro Jahr; die zweite Generation sammelt sich im Herbst auf der Suche nach Überwinterungsplätzen.
Ernähren sich hauptsächlich von Samen, Blüten und Blättern des Eschen-Ahorns (Acer negundo/Boxelder), Silber-Ahorns und von Eschen. Verwenden stechend-saugende Mundwerkzeuge, verursachen aber keinen nennenswerten Baumschaden.
Nisten und brüten nicht in Innenräumen. Im Herbst sammeln sie sich an warmen, sonnenzugewandten Gebäudeflächen (Süd- und Westwände) und suchen dann Ritzen und Spalten zum Überwintern. Sie werden von der Sonneneinstrahlung auf Bauten angezogen.
Hunderte oder Tausende Wanzen, die sich im September und Oktober an sonnigen Außenwänden ansammeln, besonders an Süd- und Westwänden.
Eschen-Ahorn-Wanzen strömen im Herbst durch Ritzen um Fenster, Türen, Verkleidungen und Versorgungseintritte in Häuser ein.
Aktive Wanzen werden an warmen, sonnigen Wintertagen drinnen gefunden, wenn sie aus Wandhohlräumen auf der Suche nach Wärme hervorkommen.
Zerdrückte Wanzen hinterlassen rötlich-braune Flecken auf Vorhängen, Wänden und Polstern. Auch ihr Kot verfärbt.
Wenn sie zerdrückt oder angefasst werden, geben Eschen-Ahorn-Wanzen einen stechenden, unangenehmen Geruch ab.
Verbreitet im südlichen Kanada überall dort, wo Wirtsbäume (Eschen-Ahorn, Silber-Ahorn, Esche) vorhanden sind. Die Populationen schwanken zyklisch – in manchen Jahren kommt es zu Massenauftreten.
Am sichtbarsten im September-Oktober, wenn sie sich an Gebäuden ansammeln. Adulte können an warmen Wintertagen erscheinen. Frühlingsschlupf erfolgt im April-Mai.
Eine Außenrandbehandlung Ende August oder im September schafft eine Barriere, bevor sich die Wanzen ansammeln und ins Innere drängen. Für bereits vorhandene Innenpopulationen sorgt eine gezielte Behandlung von Eintrittsstellen und Verstecken für Kontrolle. In schweren Fällen kann ein Wirtsbaummanagement empfohlen werden.
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