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Vespula maculifrons
Einjährige Kolonien – nur die begattete Königin überlebt den kanadischen Winter (Diapause). Die gesamte Kolonie – Arbeiterinnen und Männchen – stirbt mit dem ersten starken Frost. Jeden Frühling baut die überwinternde Königin eine neue Kolonie von Grund auf, beginnend mit einem golfballgroßen Papiernest. Maximale Population im Spätsommer (2.000-4.000 Arbeiterinnen).
Die saisonale Ernährungsumstellung erklärt die Aggressivität im Spätsommer. Frühsommer: Eiweiß (Raupen, Fliegen, Aas) zur Fütterung der wachsenden Larven – Arbeiterinnen sind in dieser Phase nützliche Räuber. Spätsommer/Herbst: Da natürliche Nahrungsquellen schwinden und Larven ausreifen, wechseln die Tiere zu Zuckern (Obst, Limonade, Müll) – dies löst das aggressive Aasverhalten bei Picknicks und Mülltonnen aus.
Papiernester in unterirdischen Hohlräumen (alte Nagetierbauten), Wandhohlräumen oder Dachböden. Einzelnes Einflugloch.
Reger Verkehr von Wespen, die in eine kleine Bodenöffnung hinein- und herausfliegen.
Yellowjackets, die wiederholt zu Mahlzeiten im Freien, Müll oder Fallobst kommen.
Brummen in Wänden und Wespen, die im Innenraum auftauchen, deuten auf ein verstecktes Nest hin.
Graue, papierartige Struktur an geschützten Stellen (unterirdische Nester sind selten sichtbar).
Feuchtigkeitsflecken oder weiche Stellen an Innenwänden können darauf hinweisen, dass Wespen sich aus einem Nest im Wandhohlraum durchnagen – bei Blockade finden sie andere Wege.
Im Süden Kanadas weit verbreitet. Mehrere Vespula-Arten kommen vor.
Aktiv von Mai bis Oktober. Am aggressivsten von August bis September, wenn die Kolonie ihren Höhepunkt erreicht und die natürliche Nahrung knapper wird.
Dieser Schädling tritt häufig in diesen Haustypen auf

Ausgedehnte Untersichten in niedriger Höhe. Angebaute Garagen mit Lücken in der Witterungsdichtung bieten Eintrittsmöglichkeiten.
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Geneigte Grundstücke schaffen unterirdische Nistmöglichkeiten in Fundamentnähe. Terrassenstrukturen bieten Unterschlupf.
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Höhere Untersichten sind schwerer zu kontrollieren. Dachbodenbereiche werden über beschädigte Faschienbretter erreicht.
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Mehrere Dachebenen mit komplexen Untersichtsschnittpunkten schaffen versteckte Nistplätze.
Hausdetails ansehen →Pulver- oder Aerosolbehandlung direkt am Nesteingang in der Dämmerung. Den Eingang NICHT vor der Behandlung verschließen – eingeschlossene Wespen finden andere Wege, häufig nach drinnen.
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