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Culex pipiens
Anders als Stechmückenarten, die einzelne Eier ablegen, legt Culex 100-300 Eier in einem schwimmenden 'Floß' ab – es ähnelt einem Rußfleck auf der Wasseroberfläche. Eifloß → Larven → Puppen → Adulte. Vollständiger Zyklus bei warmem Wetter in 10-14 Tagen.
Weibchen benötigen Blutmahlzeiten zur Eiproduktion. Beide Geschlechter ernähren sich von Nektar. Bevorzugen Vögel, stechen aber auch Menschen.
Brüten ausschließlich in stehendem, organisch belastetem Wasser. Eine vergessene Tasse Wasser im Garten reicht als Brutstätte – sie benötigen keinen Teich. Häufige Stellen: Straßeneinläufe, Vogeltränken, verstopfte Dachrinnen, weggeworfene Reifen, ungenutzte Pools und jeder wasserführende Behälter. Gedeihen in städtischen Umgebungen.
Adulte gelangen durch Spalten ins Haus, um zu stechen, besonders in Schlafzimmern.
Juckende Quaddeln auf freier Haut nach dem Schlaf.
Larven sichtbar in Vogeltränken, Eimern oder verstopften Dachrinnen.
Der Flügelschlag erzeugt nahe am Ohr ein charakteristisches Geräusch.
In städtischen Gebieten im Süden Kanadas weit verbreitet. Wichtigster Lästling und Krankheitsüberträger.
Dämmerungs- und nachtaktiv (am aktivsten in der Dämmerung und im Morgengrauen) – erzeugen das hohe Sirren, das nachts in Schlafzimmern zu hören ist. Im Freien von Mai bis September aktiv. Anders als viele Stechmückenarten, die absterben, können Culex-Weibchen in Kanada als Adulte in Kellern, Kanalisationen, Kriechkellern und anderen geschützten Orten überwintern.
Barriere-Sprühbehandlungen auf der Vegetation reduzieren die Ruheplätze der Adulten. Larvizide in Brutstätten. Am wirksamsten als Teil eines integrierten kommunalen Programms.
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